Island als Vorbild?

Island als Vorbild?
Island als Vorbild?
Island als Vorbild? Die isländischen Nationalfussballer sind mittlerweile fast auf der ganzen Welt beliebt – in Argentinien wohl weniger. Doch ihre teils überraschenden Biographien erinnern an eine ähnlich buntgemischte Truppe, die vor längerer Zeit für Aufruhr sorgte.

Ein gewagter Vergleich? 23 Isländer und 12 Israelis…

Die WM 2018 hält einige Überraschungen parat. Dazu gehört nicht zuletzt die vielleicht weltweit beliebteste Mannschaft, die isländische Nationalmannschaft. Mit dem 1:1 brachten sie den WM-Riesen Argentinien bereits mächtig ins Schwitzen. Doch warum sind die Isländer so beliebt? Nicht nur, weil es ihre erste Weltmeisterschaft überhaupt ist. Es sind die Spieler des kleinsten WM-Landes selbst, die mit ihrer Bodenständigkeit und ihrer teilweise so ungewöhnlichen Biographie viele Herzen erobert haben.

Ein Zahnarzt und ein Filmemacher

Begonnen beim Trainer Heimir Hallgrimsson. Während er bereits seit 2013 Cheftrainer der Nationalmannschaft ist, arbeitete er bis zur EM 2016 parallel noch als Zahnarzt auf der Insel und wurde erst danach Vollzeit-Coach. Immer wieder sieht man ihn bei seinem Heimatverein (IBV), wo er ab und an Spiele pfeift oder auch als Ordner aushilft. Sein Trainer-Vorgänger war übrigens im Hauptberuf Zimmermann.

Torwart Hannes Halldorsson arbeitet neben dem Fussball auch als Filmemacher und ist für den Beitrag zum Eurovisions-Contest von 2012 verantwortlich. Mittelfeldspieler Gylfi Sigurdsson besitzt neben seiner Fussballkarriere eine Immobilien-Firma in Island und ist im Vorstand des Fischerei-Geschäfts seines Vaters.

Diverse Hintergründe, ein gemeinsames Ziel

Fischer, Zimmermänner, … das erinnert an eine andere Truppe von Männern, die bunt durcheinandergewürfelt zusammengerufen wurden, um ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Sie sollten Menschenfischer werden. Ja genau, die Jünger von Jesus. Ist der Vergleich gewagt? Vielleicht. Aber auch hier kamen Männer aus den unterschiedlichsten Hintergründen und sozialen Schichten zusammen, weil sie von Jesus fasziniert waren. Und weil Jesus sie ausgewählt hatte. Und weil er sie gebrauchen wollte. Sie waren keine Profis, keiner von ihnen hatte Theologie studiert oder sich bei einem bekannten Rabbi ausbilden lassen. Aber das wollte Jesus auch gar nicht von seinen Jüngern. Er suchte Männer mit Leidenschaft für ihn, für sein Reich. Und er selbst sagte ihnen doch: «Es soll euch zuerst um Gottes Reich und Gottes Gerechtigkeit gehen, dann wird euch das Übrige alles dazugegeben.» (Matthäus, Kapitel 6, Vers 33) Alles Übrige, das beinhaltete auch theologisches Wissen und sogar das Wirken von Wundern.

Gottes Macht in unser Schwachheit

Und wie ist das mit uns heute? Immer noch ruft Jesus Menschen – vorbereitete und nicht vorbereitete, Theologen und Fischer. Haben Sie vielleicht schon einmal die Ausrede vorgebracht, dass Sie niemanden auf Jesus hin ansprechen, weil Sie keine treffenden Argumente parat hätten? Jesus will keine Roboter, die auf jede Frage, auf jeden herausfordernden Kommentar eine Antwort haben. Nein, Jesus sucht Menschen mit einer Leidenschaft für ihn und Liebe zu den Mitmenschen. Menschen, die sich von ihm gebrauchen lassen wollen – und darauf vertrauen, dass Jesus ihnen die rechten Worte und Ideen im rechten Moment schenkt. Paulus drückte das so aus: «Der Herr hat zu mir gesagt: ‘Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.’»

Füreinander kämpfen

Jesus wünscht sich Liebe zu ihm, Liebe zum Nächsten und Leidenschaft, um sein Reich mitzubauen. Und das bringt uns wieder zurück zum isländischen Fussballteam. Warum ist es so beliebt? Torward Hannes Halldorsson gegenüber «kicker»: «Jeder mag uns, ausser den Teams, die gegen uns spielen. Weil wir kämpfen, jeder für den anderen, mit Liebe zum Fussball und zu unserem Land.»

Füreinander kämpfen, mit Liebe zum gemeinsamen Nenner. So sollte es auch bei uns Christen aussehen. «An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid», sagte Jesus in Johannes, Kapitel 13, Vers 35. Vielleicht ist das etwas, das wir aus dieser WM 2018 für uns ganz persönlich mitnehmen können – egal, ob die Isländer heute siegen und ins Achtelfinale vorrücken. Zu wünschen wäre es ihnen.

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